Marillenkuchen vom Blech: Der schnelle Sommerklassiker

Dies ist eine Zusammenarbeit mit unserem Schwesterblog TastyCue, von dem dieses Rezept ursprünglich stammt. Als Teil der JQMEDIAGROUP hat Whisk & Wunder im Rahmen dieser Vereinbarung die ausdrücklichen Nutzungs- und Urheberrechte an den TastyCue-Rezepten.
Saftig, buttrig und voller sonnengereifter Früchte – dieser klassische Marillenkuchen vom Blech gehört zu den beliebtesten Sommerkuchen in Österreich. Während man in Deutschland meist von Aprikosenkuchen spricht, kennt man ihn in Österreich als Marillenkuchen. Dank luftig geschlagenem Eischnee, frischen Marillen und einem Hauch Zitrone entsteht ein einfacher Kuchen, der perfekt zu Kaffee, Tee oder als sommerliches Dessert passt.
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Zutaten

- 6 frische, reife Marillen (Aprikosen), halbiert und entkernt
- 200g weiche Butter (ca. 25g davon für die Form einplanen)
- 4 Eier (Größe M), getrennt und zimmertemperiert
- 60g griechischer Joghurt
- 60g Sauerrahm
- 2 TL Vanilleextrakt
- 150g Kristallzucker
- 50g brauner Zucker
- 150g Weizenmehl (Type 405)
- 1½ TL Backpulver
- Eine Prise Salz
- Abrieb von 1 Bio-Zitrone
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung
Form vorbereiten

Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Eine Backform (ca. 23 x 33 cm) mit den beiseitegestellten 25g Butter einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
Die Marillen waschen, halbieren und die Kerne entfernen.
Eischnee schlagen

Die Eier sorgfältig in zwei separate Schüsseln trennen.
Eine winzige Prise Salz zum Eiweiß geben und das Ganze steif schlagen. Den Eischnee kurz beiseitestellen.
Den Teig anrühren

Die restliche weiche Butter zusammen mit dem Kristallzucker und dem braunen Zucker in die Schüssel mit den Eigelben geben.
Die Masse für ca. 5–10 Minuten cremig schlagen, bis sie hell und schaumig wird.
Den griechischen Joghurt, Sauerrahm, Vanilleextrakt und den Zitronenabrieb hinzufügen und verrühren, bis eine glatte Masse entsteht.
Das Backpulver dazugeben und kurz unterrühren.
Mehl hinzufügen und backen

Das Mehl in drei Portionen (jeweils 50g) nach und nach zum Teig geben und auf niedrigster Stufe kurz unterrühren, bis gerade eben ein homogener Teig entsteht.
Den steif geschlagenen Eischnee mit einem Teigschaber vorsichtig und in kreisenden Bewegungen unter den relativ festen Teig heben.
Den Teig gleichmäßig auf dem vorbereiteten Blech verstreichen.
Die Marillenhälften mit der Schnittseite nach oben und der Hautseite nach unten auf dem Teig verteilen. Die Früchte nicht in den Teig drücken, sie sinken beim Backen von ganz allein leicht ein.

Den Kuchen für 40–45 Minuten backen, bis er goldgelb ist und ein Holzstäbchen sauber herauskommt.
Vor dem Servieren vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und großzügig mit Puderzucker bestäuben.
Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Marillenkuchen und Aprikosenkuchen?
Eigentlich keiner. In Österreich werden Aprikosen als Marillen bezeichnet, daher heißt der Kuchen dort Marillenkuchen. In Deutschland ist Aprikosenkuchen die gebräuchlichere Bezeichnung.
Kann ich gefrorene Marillen verwenden?
Ja. Lasse sie vorher auftauen und tupfe überschüssige Flüssigkeit mit Küchenpapier ab, damit der Kuchen nicht zu feucht wird.
Wie lange hält sich Marillenkuchen?
Gut abgedeckt hält er sich etwa zwei Tage bei Zimmertemperatur oder bis zu fünf Tage im Kühlschrank.
Kann man Marillenkuchen einfrieren?
Ja. Den vollständig ausgekühlten Kuchen portionsweise einfrieren und vor dem Servieren bei Raumtemperatur auftauen lassen.
Welche Marillen eignen sich am besten?
Am besten eignen sich reife, aber noch feste Früchte. Sehr weiche Marillen können beim Backen zu viel Flüssigkeit abgeben.
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Ob du ihn als Marillenkuchen, Aprikosenkuchen oder einfach als einen herrlich einfachen Sommerkuchen kennst – dieses Rezept zeigt, wie wenig es braucht, um frische Früchte in etwas Besonderes zu verwandeln.
Mit Liebe,
